Das Benediktinerinnen-Kloster in Steinfeld ist eine Gründung des belgischen Priorats Notre-Dame/Ermeton-sur-Biert.
Zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg waren mehrere deutsche Frauen in ein neues belgisches Benediktinerinnen-Kloster eingetreten mit dem Wunsch, später in Deutschland zu gründen. Sie waren fasziniert von dem Ideal des Gründers Dom Eugène Vandeur OSB (1875 – 1967), Mönch der Benediktiner-Abtei Maredsous (Belgien).
Er war der Überzeugung, dass die Kirche „neue“ Benediktinerinnen braucht, deren Leben nicht „eingeschlossen“ bleibt in eine zu enge Klausur, sondern offen ist für die Teilnahme der Gläubigen, besonders der Frauen, an der Liturgie der Klostergemeinschaft, was damals nicht üblich war. Die Eucharistie in dieser Offenheit zu feiern und zu leben war sein zentrales Anliegen.
1951 kamen fünf deutsche Schwestern von dort nach Deutschland, um einen geeigneten Ort für eine Neugründung zu suchen. 1954 konnten sie in Steinfeld das „Haus Albermann“ mit Park erwerben (ehemals Landhaus eines Bürgermeisters, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts). In diesem Haus begannen die Schwestern unter schwierigen Verhältnissen ein klösterliches Leben.
1958/59 wurden Kirche und Kloster durch Architekt Emil Steffann erbaut. Architekt Prof. Gisberth Hülsmann führte 1982 – 86 die Neugestaltung des Gästebereichs durch.
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